Theater Combinale, Lübeck

Das Theater Combinale ist seit 1987 eine feste Größe im Kulturleben Schleswig-Holsteins.
Damals „combi“-nierten sich zwei freie Theater-Gruppen zu einem Team. Sigrid Dettlof, Ulli Haussmann und Wolfgang Benninghoven sind seither der Kern des Combinale und künstlerisch und organisatorisch verantwortlich für die Spielstätte, die seit 1990 in der Lübecker Altstadt besteht. Sie entwickeln eigene Formate und Stücke, schreiben, spielen und inszenieren in wechselnden Konstellationen, die je nach Projekt durch Gäste künstlerisch verstärkt werden.
In den für das freie Theater typischen demokratischen Strukturen hat es das „Combinale“ geschafft, konstant engagiertes, unterhaltsames und anspruchsvolles Theater zu bieten und sich dabei seine Unabhängigkeit und individuelle künstlerische Freiheit zu erhalten.
Das Theater steht im ständigen Dialog mit dem Publikum, greift politische und gesellschaftliche Strömungen auf und entwickelt daraus die Auswahl der Stücke, der bearbeiteten Themen und auch neuer Theaterformate. Außer im eigenen Theater inszeniert und spielt das Combinale auch im öffentlichen Raum, z.B. an ungewöhnlichen Orten wie der Petrikirche oder der Gollanwerft.

Soziokulturelle und theaterpädagogische Angebote ergänzen den Spielplan. Ständige Kooperationen mit Gruppen wie „Tanz Ort Nord“ und „Improtheater Instant SL“ runden das Profil des Combinale ab.
Als Mitglied des Landesverbandes Freier Theater Schleswig-Holstein engagiert sich das Combinale auch auf kulturpolitischer Ebene für die anstehenden Transformationsprozesse und das Fortbestehen des freien Theaters, das inhaltlich-künstlerisch einen bestimmenden und stilprägenden Einfluss auf die ästhetischen Diskurse in der Theaterlandschaft hat.
Das Combinale wird durch einen gemeinnützigen Trägerverein verwaltet. Seit 1990 wird es institutionell von der Hansestadt Lübeck und dem Land Schleswig-Holstein gefördert.

[Fotos: Reinhard Eggers, Migo Eichholz]

Theater Combinale
Hüxstr. 115
23552 Lübeck
Telefon 0451 – 7 88 17

www.combinale.de

[„Götterdämmerung“, Foto: Reinhard Eggers]

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